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Foto von links nach rechts: Jörg Bensberg, Landrat des Landkreises Ammerland, Dr. Gyde Jungjohann, Gerhard Fiand, Susanne Thanheiser und Michael Thanheiser.

Foto von Imke Folkerts  

 

Der „point guard“ geht vom Spielfeld

Der Vorsitzende des Vorstandes der LzO, Gerhard Fiand, beendet kurz vor Vollendung seines 65. Lebensjahres seine aktive Berufslaufbahn. Nachfolger wird der 54-jährige Michael Thanheiser. 

 

Zielstrebig, ehrlich, bescheiden, bodenständig, zuverlässig, pflichtbewusst  - nur wenige Attribute, die Gerhard Fiand auszeichnen. Und die Aufzählung ist mit Sicherheit unvollständig. Jetzt geht der Vorsitzende des Vorstandes der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) in den Ruhestand, kurz vor Vollendung seines 65. Lebensjahres. Er kann sehr zufrieden gehen. Die LzO steht glänzend da. 

 

Fiand kam im Jahr 2005 zur LzO. Er übernahm im Vorstand die Verantwortung für den Marktfolgebereich. Seit November 2014 steht er diesem Gremium als Vorsitzender vor. Fast 14 Jahre im Dienste der LzO – keine unendlich lange Zeit, aber dennoch eine Ära, die er mit hoher fachlicher Kompetenz und klugem Weitblick geprägt hat.  Immer stellte er das große Ganze über den persönlichen Nutzen. Ganz im Sinne eines ehrbaren Kaufmannes. Die LzO ist Gerhard Fiand zu großem Dank verpflichtet. Die besten persönlichen Wünsche für die Zukunft begleiten ihn. Nachfolger des Vorsitzenden wird sein jetziger Stellvertreter, Michael Thanheiser. Der 54-jährige tritt die Nachfolge zum 1. März 2019 an.

 

Viel Anerkennung für einen zuverlässigen Spielführer

Landrat Jörg Bensberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates der LzO, würdigte vor rund 300 Gästen, die in die Zentrale der LzO nach Oldenburg gekommen waren, die Verdienste Fiands. Bensberg bescheinigte dem in Mannheim geborenen Fiand, in den letzten knapp 14 Jahren ein echter „Oldenburger“ geworden zu sein.  Hier hätte der Badener auch endgültig seine Leidenschaft für den Basketballsport entdeckt. In Anlehnung an die Sprache dieser Sportart übernahm Fiand laut Bensberg zu Beginn seiner LzO-Zeit die Rolle des „shooting guards“, des werfenden Verteidigers.
 

Schnell zeichnete sich ab, dass Fiand im Sinne einer „kontrollierten Offensive“ ein sicheres Gespür für die Chancen und Risiken des Geschäftes hatte. Mit Augenmaß und sicherem Blick für das Machbare gestaltete Fiand zudem die Marktfolgebereiche der LzO neu. „Davon“, so Bensberg, „profitiere die LzO noch heute, da dadurch die Arbeit ein Stück weit effizienter wurde“. 

Im November 2014 wurde der Verteidiger zum Spielführer ernannt – aus dem einstigen „shooting guard“ wurde der „point guard“. „Und das hat sich als wahrer Glücksgriff für die LzO erwiesen“, stellte Bensberg fest. In einer Zeit, in der die Branche von Schlagzeilen wie Niedrigzins, Regulatorik, sinkenden Erträgen sowie steigenden Kosten und neuen Wettbewerbern dominiert wurde und noch wird, glänzte Fiand durch kluge Entscheidungen und eine im übertragenen Sinne eindrucksvolle Spielübersicht. Er führte die LzO mit Mut und Tapferkeit, Selbstdisziplin, Fleiß und Zuverlässigkeit sehr erfolgreich durch unsichere Zeiten. „Bis zuletzt zeigt er Verantwortung. Das zeichnet einen hervorragenden Spielführer aus“, so Bensberg. Der Verwaltungsratsvorsitzende dankte Fiand für seine überaus erfolgreiche Arbeit, die von einem großen persönlichen Einsatz, einer hohen Verbindlichkeit und viel Leidenschaft geprägt war. 

 

Mitarbeiter würdigen Fiands Engagement

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LzO dankten Fiand für seine Unterstützung und für die Förderung der Aus- und Fortbildung innerhalb der Sparkasse. Mit Projekten wie der „Azubi-Filiale“, bei der Auszubildende zwei Wochen lang eigenständig eine LzO-Filiale führen, und der Teilnahme an gemeinnützigen Projekten in Kindergärten und anderen sozialen Einrichtungen fördert die LzO die persönliche Entwicklung ihrer Auszubildenden. 

Besonderes Augenmerk legte der Vorstandsvorsitzende auch auf die Arbeit des Juniorenkreises, einem Zusammenschluss junger Nachwuchskräfte in der LzO. Hier zeigte er besonderes Interesse an den Projektarbeiten dieses Kreises, deren Ergebnisse sehr wertvoll für die weitere Entwicklung der LzO waren.

   

Michael Thanheiser wird neuer Vorstandsvorsitzender

Nachfolger von Gerhard Fiand wird sein bisheriger Stellvertreter, Michael Thanheiser. Der 54-jährige verantwortet seit 2012 als Mitglied des Vorstandes der LzO das gesamte Privatkundengeschäft. Ab 1. März 2019 wird er die Geschicke der ältesten durchgehend geschäftstätigen Sparkasse der Welt leiten. Thanheiser ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Er lebt im Oldenburger Land. 

Neu in den Vorstand rückt zum 1. März 2019 Tanja-Vera Asmussen auf. Sie wird von Thanheiser u.a. die Verantwortung für das Geschäft mit den Privatkunden übernehmen. Der Vorstand der LzO besteht dann aus Michael Thanheiser (Vorsitzender), Jürgen Rauber, Olaf Hemker und Tanja-Vera Asmussen. 

 
 
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