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Volker Raker (LzO), Gunzi Heil, Ferdinand Diedrich (DekaBank) und Ingo Ruhe (LzO).

„Wer streut, der rutscht nicht“

Humorvolle und informative LzO-Veranstaltung unter dem Motto „Kapital & Kabarett“ im Kulturbahnhof in Cloppenburg


Dynamisch entert ein Mann mit langen blonden Haaren und einer auffällig roten Hose die Bühne in dem Kulturbahnhof Cloppenburg. Gunzi Heil heißt der Mann, Kabarettist, Liedermacher und Puppenspieler. Er begrüßte am Donnerstagabend rund 150 Gäste, die der Einladung der LzO zur Veranstaltung „Kapital & Kabarett“ gefolgt waren.  

„Ich bin heute für den zweiten Teil der Veranstaltung „Kapital & Kabarett“ zuständig“, gestand er wegen seines auffälligen Erscheinungsbildes ein.  Dabei hätte er auch mal vorgehabt, bei der Sparkasse zu arbeiten. „Allerdings sei der Personalchef der Meinung gewesen, kein Kunde würde mir sein Geld anvertrauen“, spottete er. Beim Kabarett fand er schließlich seine wahre Berufung. So konnte er am Veranstaltungsabend seinen Berufswunsch mit seiner jetzigen Profession verbinden.  

Nach dem kurzweiligen Intro von Gunzi Heil begrüßte Volker Raker, Direktor Privatkunden der LzO im Landkreis Cloppenburg, die Gäste. Er verdeutlichte, dass die Deutschen vergleichsweise viel sparen würden. In vielen Fällen allerdings würden angesichts der Niedrigzinsphase die Erträge der gewählten Anlageform die Inflationsrate nicht übertreffen.  

Ferdinand Diedrich von der DekaBank, dem Wertpapierhaus der LzO, deutete an, dass uns das aktuelle Zinstief voraussichtlich noch lange erhalten bleiben würde. Er empfahl den Sparkassenkunden, im aktuellen Niedrigzinsniveau vorzugsweise in Sachwerte wie Immobilien oder Aktien zu investieren. „Wer streut, der rutscht nicht“, war seine Devise, mit der er für eine Aufteilung in unterschiedliche Anlageformen warb. Auch könne durch regelmäßiges Sparen das Risiko eines falschen Einstiegs minimiert werden. „Das Gespräch mit den Beratern sollte regelmäßig mindestens einmal pro Jahr gesucht werden, um so ein individuelles Konzept zu erarbeiten“ erklärte Diedrich zum Abschluss.  

Nach dem informativen Vortrag Diedrichs schöpfte Gunzi Heil noch einmal aus dem Vollen. Er erntete Lachsalven, als er mithilfe seiner Handpuppe Werbepräsente und die Prospekte des Geldinstituts durch den Raum fliegen ließ: „Flyer - diese Bezeichnung ist sehr treffend für diese Dinger.“  

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