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LzO trotzt auch 2018 den Herausforderungen

  • Weiterhin gute Zuwächse im Kredit- und Einlagengeschäft
  • Wertpapierabsatz steigt kräftig an
  • Vermittlungsgeschäft verläuft sehr erfolgreich
  • Ausblick: LzO bleibt verlässlicher Partner

Gute Zuwächse bei den Kundenkrediten und Kundeneinlagen, deutliche Steigerungen im Wertpapier- und im Vermittlungsgeschäft, Ertragszahlen im Plan und ein positiv stimmender Ausblick für das Jahr 2019. Das ist, vereinfacht ausgedrückt, die Bilanz der LzO in den ersten elf Monaten des Jahres 2018. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung. Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen steht die LzO auf einem überaus soliden Fundament und ist für die künftigen Herausforderungen bestens gerüstet“, resümierte Gerhard Fiand, Vorsitzender des Vorstandes der LzO.       

Gute Zuwächse im Kundengeschäft

Die Bilanzsumme der LzO betrug zum 30. November 2018 rund 9,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von über 420 Millionen Euro oder knapp fünf Prozent seit Jahresbeginn. „Haupttreiber für unser Wachstum sind vor allem die Geschäfte mit unseren Kunden“, sagte Fiand.  

Die anhaltend günstigen Finanzierungskonditionen sowie eine gute konjunkturelle Situation haben das Kundenkreditgeschäft beflügelt. Seit Jahresanfang ist der Gesamtbestand an Krediten und Darlehen um knapp vier Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro gestiegen. Die Steigerung wird sowohl von privaten Immobilienfinanzierungen als von der Kreditnachfrage von Unternehmen getragen.  

Im Bereich der Kundeneinlagen legten mit über 350 Millionen Euro vor allem die schnell verfügbaren Sichteinlagen und Tagesgelder zu. Dies sei nach wie vor der anhaltenden Niedrigzinsphase geschuldet, führte Fiand aus. Insgesamt sind die Kundeneinlagen seit Jahresbeginn um fünf Prozent auf über 7,5 Milliarden Euro angestiegen.

Wertpapierabsatz steigt kräftig an

Die Ersparnisbildung, also der Nettoabsatz im Wertpapiergeschäft, stieg in den ersten elf Monaten im Kundengeschäft (ohne institutionelle Kunden) deutlich auf knapp 150 Millionen Euro an (Vorjahr: 115 Millionen Euro). „Es war ein bewegtes Jahr am Aktienmarkt. Dennoch orientieren sich in Zeiten niedriger Zinsen immer mehr Kunden in Richtung Wertpapiergeschäft“, stellte Fiand fest.  

Vermittlungsgeschäft: Zweistellige Zuwachsraten in allen bedeutenden Produktfeldern

Die LzO konnte seit Jahresbeginn ihr Immobiliengeschäft weiter ausbauen und das vermittelte Objektvolumen auf knapp 120 Millionen Euro (Vorjahr: 97 Millionen Euro) deutlich erhöhen. Das entspricht einer Steigerung von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.    

Sehr kräftige Zuwächse gab es auch im Leasingneugeschäft. In den ersten elf Monaten des Jahres 2018 konnte hier ein Umsatz von knapp 78 Millionen Euro erzielt werden. Ohne Berücksichtigung eines im Vorjahr vermittelten Sondergeschäftes bei einer großen Projektfinanzierung ergibt sich ein Plus beim Neugeschäft von über 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  

Neue Bausparverträge mit einem Vertragsvolumen von über 260 Millionen Euro haben die Kunden der LzO seit Jahresbeginn abgeschlossen. Die gesamte Bausparsumme lag damit um rund 16 Prozent über dem Abschlussvolumen in den ersten elf Monaten des Vorjahres.  

Im Versicherungsgeschäft konnte die LzO wie bereits in den Vorjahren weiter sehr gute Entwicklungen verzeichnen. Im Bereich der Lebensversicherungen lag das vermittelte Volumen um über 30 Prozent oder 15 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis. Nachgefragt wurden vor allem Produkte der betrieblichen Altersvorsorge.  

Jahresergebnis voraussichtlich auf Vorjahreshöhe

Erträge sowie Kosten verlaufen planmäßig. Der Vorstand der LzO erwartet für das gesamte Jahr ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.  

Ausblick: LzO will verlässlich agieren

Im Spannungsfeld zwischen Niedrigzinsphase, Regulatorik und Digitalisierung will die LzO auch weiter verlässlich und vertrauensvoll agieren. „Unsere Kunden können sicher sein, dass die LzO ihr auf die Region fokussiertes Geschäftsmodell weiterhin pflegen wird“, stellte Fiand klar.  

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