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Dr. Antonia Rados mit Gerhard Fiand (LzO-Vorstandsvorsitzender) 

 

Die neue Weltordnung – wo steht Europa?

RTL-Chefreporterin Dr. Antonia Rados zu Gast bei den „LzO-Blickpunkten“

 

Nach den Worten von Antonia Rados, RTL-Chefreporterin Ausland, wird eine neue Weltordnung noch lange auf sich warten lassen. In der Schlüsselregion Naher Osten haben der Wegfall der alten, morschen Strukturen, ein massives demografisches Wachstum und die schnell fortschreitende Digitalisierung mit völlig neuen Kommunikationsformen ein extremes Chaos entstehen lassen.

Die bekannte Journalistin und RTL-Chefreporterin Ausland Dr. Antonia Rados war zu Gast in der Reihe „LzO-Blickpunkte“. Sie sprach aus aktuellem Anlass über das Thema „Die neue Weltordnung – wo steht Europa?“

 

Mehr als 500 Anmeldungen bedeuten Rekord

Zuvor hatte Gerhard Fiand, Vorsitzender des Vorstandes der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), rund 500 Gäste in der Zentrale der LzO begrüßt. Fiand betonte, dass der Name Antonia Rados für eine besonders lebhafte Nachfrage gesorgt hat. Die erfreulich hohe Zahl von mehr als 500 Anmeldungen bedeutet, dass diese „LzO-Blickpunkte“-Veranstaltung eine der am besten besuchten Kunden-Veranstaltung aller Zeiten in der LzO-Zentrale ist.  

Die Reihe „LzO-Blickpunkte“ behandelt  seit 2006 interessante Themen aus Wissenschaft, Politik, Kultur oder Sport. Namhafte Redner wie Richard David Precht, Clemens Fuest, Tom Buhrow, Ulrich Wickert oder zuletzt Markus Koch zeigten interessante Zusammenhänge auf und gaben immer wieder neue Denkanstöße zu aktuellen Themen.

 

„Die neue Weltordnung – wo steht Europa?“

In ihrem lebhaften, sehr kenntnisreichen Vortrag bezeichnete Antonia Rados den Nahen Osten als Schlüsselregion. In Europas nächster Nachbarregion spielen sich die größten Veränderungen aller Zeiten ab. Ein massives demografisches Wachstum, andauernde Kriege und islamistischer Terror haben dazu geführt, dass die Region extrem instabil ist. Zwei Drittel der Bevölkerung sind dort jünger als 30 Jahre und streben nach einer Verbesserung ihres Lebensstandards. Durch die digitale Revolution mit modernen Kommunikationsformen erhalten sie schneller Kenntnis von den Geschehnissen in der Welt und können sich besser vernetzen, um die Revolution zu organisieren. Diese Entwicklungen haben die alten morschen Diktaturen hinweggefegt.

 

„Können wir weiter auf Amerika setzen?“

Für eine dauerhafte Lösung wird viel davon abhängen, ob die USA bereit sind, weiter die westliche Führungsrolle zu übernehmen. Derzeit sieht es unter Präsident Donald Trump danach aus, dass das Chaos eher größer wird. Europa alleine wird es kaum schaffen, in seiner Nachbarregion Ordnung und Frieden zu schaffen. Dazu ist Europa zu wenig präsent und eine gemeinsame europäische Außenpolitik in der Region nicht wahrnehmbar. Es könnte dazu kommen, dass Europa eher mit mächtigen Ländern wie der Türkei und dem Iran kooperieren muss.  

Das Fazit der renommierten Journalistin: „Die neue Weltordnung wird schwierig herzustellen sein und viele verschiedene Teilnehmer haben.“

 

Vita Dr. Antonia Rados

Dr. Antonia Rados begann ihre Karriere 1979 beim Österreichischen Rundfunk und war anschließend beim Westdeutschen Rundfunk tätig. Seit 2009 ist sie Chefreporterin Ausland bei der Kölner RTL-Gruppe. Ihre journalistisch-professionellen Reportagen aus den großen Krisengebieten der Welt, insbesondere dem Nahen Osten, fesseln ihre Zuhörer und Zuschauer stets aufs Neue. Ihre Präsenz in den wichtigen Fernsehkanälen hat sie zur profiliertesten deutsch-sprachigen Fernsehreporterin gemacht.

 

Mehrfach bedeutende Auszeichnungen erhalten

Für ihre Arbeit ist Dr. Antonia Rados mehrfach ausgezeichnet worden. Sie erhielt u.a. den „Deutschen Fernsehpreis“, den Bayerischen Fernsehpreis und den bedeutenden „Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis“.

International wurde ihre Arbeit mit einer Nominierung für den „Emmy-Award“, dem
angesehensten Fernseh-Preis der USA, gewürdigt.

Besonders geehrt wurde sie für ihren Einsatz für Menschrechte mit der „Rainer-Hildebrandt-Medaille“.  

Interessante Buchveröffentlichungen mit Titeln wie „Zwei Atombomben dankend erhalten“ oder die „Die Bauchtänzerin und die Salafistin“ runden ihre vielfältige journalistische Arbeit ab.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Hans Günter Rostalski
Leiter Abteilung Vorstandsstab
Telefon: 0441 – 230-3100
E-Mail: hans-guenter.rostalski@lzo.com

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