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LzO wird Filialnetz in der Fläche erhalten

Verstärktes digitales Leistungsangebot für Privat- und Firmenkunden
Mediales KundenServiceCenter wird weiter ausgebaut


Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) stellt sich mit Veränderungen in ihrer Organisationsstruktur und einem verstärkten Ausbau des digitalen Leistungsangebotes auf die anhaltend schwierigen Marktbedingungen für die Kreditwirtschaft ein. Gleichwohl bleibt sie mit einem ausgedehnten Netz von 112 Niederlassungen (z.Zt. 116) flächendeckend im Oldenburger Land vertreten.

Gerhard Fiand, Vorsitzender des Vorstandes der LzO: „Einen Rückzug aus der Fläche gibt es bei uns nicht. Allerdings erfordern das vorherrschende Niedrigstzinsniveau und der Wunsch der Kunden nach intensiver Beratung und einem vermehrten Angebot von digitalen Finanzdienstleistungen rechtzeitig geeignete Schritte, um auch für die Zukunft weiter gut gewappnet zu sein.“

 

Keine Personalabbau-Programme

Die einzelnen Maßnahmen werden in den kommenden Jahren 2017 und 2018 Schritt für Schritt umgesetzt. Sofern dadurch und durch die fortschreitende Digitalisierung Stellen nicht mehr erforderlich sind, wird dies im Rahmen der natürlichen Fluktuation ausgeglichen. Auszubildende erhalten auch künftig eine Übernahmegarantie.

Gerhard Fiand: „Es wird bei der LzO keine Kündigungen und keine Personalabbau-Programme geben.“

 

Privatkundengeschäft

Nach einer umfassenden Untersuchung der Markt- und Kundenpotenziale im gesamten Geschäftsgebiet der LzO  werden in der Regionaldirektion Privatkunden Oldenburg die Filialen Eßkamp und Bümmerstede in SB-Filialen umgewandelt. Der SB-Standort an der Edewechter Landstraße wird mit der Eröffnung des Neubaus  in Friedrichsfehn geschlossen.

Die Regionaldirektionen Wildeshauser Geest und Delmenhorst werden im Privatkundengeschäft zur neuen Regionaldirektion Wildeshauser Geest-Delmenhorst zusammengeführt. Der SB-Standort in Hasbergen-Iprump wird geschlossen. Für die Filiale Delmenhorst-Stedinger Straße gibt es Überlegungen zu einem Neubau, wenn ein geeignetes Grundstück gefunden werden kann. Neue Filialräume entstehen zur Zeit in Sandkrug, Hude und Kirchhatten. Auch in Ganderkesee laufen Planungen für eine neue Filiale 

In der Regionaldirektion Ammerland werden die Filialen in Ocholt und Hahn in SB-Filialen umgewandelt. In Friedrichsfehn wird eine neue Filiale gebaut, die voraussichtlich im Laufe des Jahres 2017 fertiggestellt sein wird.

In Friesland werden die Filialen in Neuenburg und Langendamm künftig als SB-Filialen zur Verfügung stehen.

Die zur Regionaldirektion Wesermarsch zählende Filiale in Schwei wird geschlossen. Der Neubau der Regionaldirektion in Brake verläuft planmäßig und wird in 2017 fertiggestellt sein.

Für die Regionaldirektion Vechta gibt es - wie bereits in der Öffentlichkeit bekannt -  intensive Überlegungen zu einem Neubau. In diesem Zusammenhang kann es im Zuge der Fertigstellung zu einer Überprüfung der bisherigen Filialstandorte kommen.

Die bisherigen Regionaldirektionen in Cloppenburg und Friesoythe werden zur neuen Regionaldirektion Cloppenburg-Friesoythe zusammengefasst. Die Filiale in Harkebrügge wird 2018 in einen SB-Standort umgewandelt, der SB-Standort Cappeln wird geschlossen.

 

Firmenkundengeschäft

Alle 21 Firmenkunden-Standorte bleiben erhalten

Ziel der organisatorischen Maßnahmen im Firmenkundengeschäft  ist die Schaffung eines einheitlichen, auf die regionalspezifischen Bedürfnisse der Kunden abgestimmten Beratungsangebotes. Kurze Wege und schnelle Entscheidungen stehen hier mehr denn je im Vordergrund.

Der Bereich Corporate Banking wird  umbenannt in Unternehmenskunden. Die Beratung der Unternehmenskunden wird neben Oldenburg zukünftig aus den neuen Standorten Cloppenburg und Lohne erfolgen. Das Beratungsangebot wird auch durch entsprechend ausgebildete Fachberater noch feiner auf die Bedürfnisse der Unter-nehmenskunden abgestimmt. Dies gilt besonders für das Auslandsgeschäft und die Spezialfinanzierungen.

In Oldenburg und Delmenhorst werden die Kunden aus den beiden kreisfreien Städten zur neuen Regionaldirektion Firmenkunden Oldenburg–Delmenhorst zusammengeführt, da es in beiden Städten vergleichbare Kundenstrukturen gibt.

Die neu gebildete Regionaldirektion Firmenkunden  Ammerland–Friesland ist für die Kunden aus den Landkreisen Ammerland und Friesland zuständig, die in Teilen eine ähnliche Wirtschaftsstruktur (Landwirtschaft, Tourismus) aufweisen und sich andererseits gut ergänzen (Dienstleistungen, Produktion, Logistik).

Die Landkreise Oldenburg und Wesermarsch werden künftig durch die neu gebildete Regionaldirektion Firmenkunden Wildeshauser Geest – Wesermarsch abgedeckt. Schwerpunkte im landwirtschaftlichen Geschäft, den regenerativen Energien sowie eine Verbesserung desflächendeckenden Beratungsangebotes sind hier als Bestimmungsfaktoren zu nennen.

Im Landkreis Cloppenburg werden die bisherigen Regionaldirektionen Firmenkunden Cloppenburg und Friesoythe zur neuen Regionaldirektion Firmenkunden Cloppenburg-Friesoythe zusammengeführt.

Auch in der Zentrale in Oldenburg werden die Zuständigkeiten einzelner Bereiche und einige Arbeitsläufe verändert. Ziel ist hier eine noch effizientere Unterstützung der Filialen im Kundengeschäft.

 

Verstärktes Angebot digitaler Finanzdienstleistungen

Weiter ausgebaut wird das Angebot an digitalen Finanzdienstleistungen, da die Kundengruppe der Nutzer von Smartphone- und Tabletanwendungen immer schneller wächst. So wurden kürzlich die Sparkassen-App und die Sparkassen-App+ um die Funktionen „Kwitt“ und „Fotoüberweisung“ für das mobile Bezahlen per Smartphone erweitert. Mit der App S-Weltweit sind für Firmenkunden umfangreiche individuelle Informationen zum Auslandsgeschäft jederzeit verfügbar.

Ein speziell gebildetes Innovationsteam entwickelt bereichsübergreifend neue Angebote und realisiert diese in Zusammenarbeit mit fachlicher Unterstützung.

 

KundenServiceCenter wird weiter ausgebaut

Die ständig zunehmende Zahl der Anrufe und Chats im KundenServiceCenter führt zu einem weiteren Ausbau der Kapazitäten. Pro Monat werden bis zu 45.000 Anrufe der Kunden angenommen. Rund 1.300 Mal im Monat chatten die Online-Berater mit ihren Online-Kunden, Tendenz weiter steigend. 50 bankfachlich ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit langjährigen Erfahrungen aus der Kundenberatung in

Filialen stehen den Kunden zur Verfügung und bearbeiten die Wünsche der Kunden. Ein Besuch in der Filiale ist dann häufig nicht mehr notwendig.

Das LzO-KundenServiceCenter ist telefonisch, per E-Mail, Chat oder Videochat Montags bis Freitags von 8 bis 20 Uhr zu erreichen. Die LzO hat damit ihre Erreichbarkeit für die Kunden spürbar ausgeweitet.

Gerhard Fiand: „Wir werden künftig 112 Filial-Standorte (bisher 116) haben.  Weitere neue Standorte könne jederzeit geprüft werden, wenn dafür ausreichend Marktpotenziale vorhanden sind. 

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Hans Günter Rostalski
Stabsbereich Vorstand
Telefon: 0441 230-3100
E-Mail: hans-guenter.rostalski@lzo.com

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